VRS - Verband Regenwassernutzung Schweiz
Montag, 29. November 1999

weiterlesen … Die gezielte Nutzung von Regenwasser wird nun auch in der Schweiz zum Dauerthema. Die zunehmende Sensibilität der Konsumenten bezüglich Wasserverschwendung, steigenden Kosten für Wasserbezug und Wasserentsorgung sowie die Umsetzung des neuen Abwassergesetzes mit Forderungen wie Retentions-, Sicker- und Rückhalteschächte sind als Hauptgründe für diese Entwicklung verantwortlich.

Um bei den sehr kontrovers geführten Grundsatzdiskussionen zum Thema Regenwassernutzung den nötigen Einfluss zu bekommen, wurde der Verband Regenwassernutzung Schweiz gegründet.

Der Verband ist daran interessiert, möglichst viele kompetente Aktiv- bzw. Passivmitglieder zu rekrutieren, um so das nötige Gewicht bei anstehenden Reglementierungen zu erreichen, aber auch umfangreiche Informationen und Erfahrungen von den Anlagebetreibern zu summieren.

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Solar-pluviales Waschen
Mittwoch, 28. April 2010

Vor 15 Jahren (11.05.1995) wurde vom Oekozentrum Langenbruck das Forschungsprojekt über die Untersuchungen beim Einbezug von Regenwasser zum Wäschewaschen vorgestellt.

Auszug aus den Resultaten:

  • mindestens 50% Trinkwasser können durch Regenwasser ersetzt werden
  • in einem Haushalt (Liestal) können 50-60% Waschmittel eingespart werden
  • bessere Waschresultate mit Regenwasser
  • etwas weniger mikrobielle Verkeimung der mit Regenwasser gewaschener Wäsche

Der heute noch gültige Bericht, der inzwischen durch den Einsatz von mehreren Tausend, professionell erstellten Regenwassernutzungsanlagen bestätigt wird, freut natürlich die mehrheitlich zufriedenen Betreiberinnen und Betreiber.

Eine Kopie der Studie (ca. 40 Seiten) kann immer noch, gegen einen kleinen Unkostenbetrag (Fr. 25.00), beim Sekretariat angefordert werden.

 
Fallbeispiele Öltanks zu Wasserspeichern
Mittwoch, 22. Juli 2009

weiterlesen …Wie in einem vorhergehenden Artikel bereits erwähnt, gewinnt das Thema der Umrüstung von Öltanks zu Regenwasserspeichern immer mehr an Bedeutung. Regenwassernutzung ist aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen eine notwendige und sinnvolle Maßnahme.

Wenn alte Heizöltanks wegen Rostschäden oder aus rechtlichen Gründen nicht mehr benutzbar sind oder wegen der Umstellung auf andere Energieträger nicht mehr benötigt werden, lassen sich diese sich ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll zu Regenwasserspeicher umrüsten, dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um erdverlegte Tanks oder um Tankanlagen im Keller handelt.

Im nachfolgenden Artikel finden Sie 2 bebilderte Fallbeispiele.

 

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Neuer Hochleistungsfilter 3P Hydro 400 roof
Montag, 16. Februar 2009

weiterlesen …Der direkt ins Erdreich einzubauende Hochleistungsfilter 3P Hydrosystem 400 roof kann das Wasser von Flächen bis zu 175 m3 idealerweise aufnehmen. Der Filtereinlauf und Filterauslauf in den Tank benötigt praktisch keinen Höhenversatz, so dass der Tank nicht wesentlich tiefer verlegt werden muss. Da die Filterung über Sedimentation, Adsorption, Filtration und chemische Fällung erfolgt, kann auch problematisches Regenwasser aufgefangen werden.

Die Filter sind in der Schweiz ab etwa Fr. 1000.00 erhältlich.

Ein spezieller Regenwasserfilter für den Einbau direkt ins Erdreich für Dachflächen bis 175 m². Dieser Filtertyp arbeitet mit einem Aufstromverfahren, so dass kaum eine Höhendifferenz vom Zulauf zum Ablauf entsteht. Das gereinigte Wasser hat eine hervorragende Wasserqualität.

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Alte Heizöltanks zu Regenwasserspeicher umrüsten
Samstag, 29. November 2008

weiterlesen … In den nächsten 6 Jahren müssen in der Schweiz einige Tausend, erdverlegte Heizöltanks, in der Regel aus Stahl, die einwandig in der damaligen Gewässerschutzzone B (Vollvacuumüberwachung) oder C liegen, durch das Erstellen der Doppelwandigkeit saniert werden. Die Mehrzahl dieser Tanks wird vermutlich ausser Betrieb gesetzt, da viele Hausbesitzer im Zuge einer Gesamtsanierung der Häuser Ihre Energieversorgung neu überlegen und effizienter auslegen wollen. Aus diesen Gründen stehen dann plötzlich eine Vielzahl von erdverlegten oder in Räumen eingebaute Tanks ungenutzt zur Verfügung, die statt mit Sand oder Kies aufgefüllt als Regenwasserspeicher umgenutzt werden könnten.

 

 

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Roth Twinbloc für die unterirdische Regenwasserlagerung
Mittwoch, 7. November 2007

weiterlesen …Durch günstige, niedrige Bauhöhe (975 und 1350 mm) erfolgt eine wesentlich kleinere Aushubtiefe, die aber trotzdem eine grosse Speicherkapazität ergibt. Durch den teleskopartig verschiebbaren, PW befahrbaren Domschacht kann die Abschlusshöhe optimal angepasst werden.

Sammeln Sie Ihr wertvolles Regenwasser und sparen Sie teures, den Pflanzen eh nicht „schmackhaftes“ kalkhaltiges Trinkwasser und leisten Sie sich damit Ihren pesönlichen Beitrag zur Umwelterhaltung.

Um den Aufwand für die Erdarbeiten zu begrenzen und gleichzeitig den Transport zu vereinfachen, entwickelte Roth Umwelttechnik aus Bischofswerda ein Speicherkonzept für die Regenwasserlagerung, das eine grundsätzlich neue Bauform beinhaltet. Der Speicher besteht aus zwei miteinander verbundenen Längskammern. Die neuen Behälter sind in den Größen 3500 Liter und 5000 Liter erhältlich.

 

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