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Die gezielte Nutzung von Regenwasser wird nun auch in der Schweiz zum Dauerthema. Die zunehmende Sensibilität der Konsumenten bezüglich Wasserverschwendung, steigenden Kosten für Wasserbezug und Wasserentsorgung sowie die Umsetzung des neuen Abwassergesetzes mit Forderungen wie Retentions-, Sicker- und Rückhalteschächte sind als Hauptgründe für diese Entwicklung verantwortlich.
Um bei den sehr kontrovers geführten Grundsatzdiskussionen zum Thema Regenwassernutzung den nötigen Einfluss zu bekommen, wurde der Verband Regenwassernutzung Schweiz gegründet.
Der Verband ist daran interessiert, möglichst viele kompetente Aktiv- bzw. Passivmitglieder zu rekrutieren, um so das nötige Gewicht bei anstehenden Reglementierungen zu erreichen, aber auch umfangreiche Informationen und Erfahrungen von den Anlagebetreibern zu summieren. |
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Die Themen:
- Die Schweiz das Wasserschloss
- In der Schweiz wäscht man weisser
Wasserspiegel Beitrag Schweiz 02- 2012 |
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Vor 15 Jahren (11.05.1995) wurde vom Oekozentrum Langenbruck das Forschungsprojekt über die Untersuchungen beim Einbezug von Regenwasser zum Wäschewaschen vorgestellt.
Auszug aus den Resultaten:
- mindestens 50% Trinkwasser können durch Regenwasser ersetzt werden
- in einem Haushalt (Liestal) können 50-60% Waschmittel eingespart werden
- bessere Waschresultate mit Regenwasser
- etwas weniger mikrobielle Verkeimung der mit Regenwasser gewaschener Wäsche
Der heute noch gültige Bericht, der inzwischen durch den Einsatz von mehreren Tausend, professionell erstellten Regenwassernutzungsanlagen bestätigt wird, freut natürlich die mehrheitlich zufriedenen Betreiberinnen und Betreiber.
Eine Kopie der Studie (ca. 40 Seiten) kann immer noch, gegen einen kleinen Unkostenbetrag (Fr. 25.00), beim Sekretariat angefordert werden. |
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Wie in einem vorhergehenden Artikel bereits erwähnt, gewinnt das Thema der Umrüstung von Öltanks zu Regenwasserspeichern immer mehr an Bedeutung. Regenwassernutzung ist aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen eine notwendige und sinnvolle Maßnahme.
Wenn alte Heizöltanks wegen Rostschäden oder aus rechtlichen Gründen nicht mehr benutzbar sind oder wegen der Umstellung auf andere Energieträger nicht mehr benötigt werden, lassen sich diese sich ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll zu Regenwasserspeicher umrüsten, dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um erdverlegte Tanks oder um Tankanlagen im Keller handelt.
Im nachfolgenden Artikel finden Sie 2 bebilderte Fallbeispiele.
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In den nächsten 6 Jahren müssen in der Schweiz einige Tausend, erdverlegte Heizöltanks, in der Regel aus Stahl, die einwandig in der damaligen Gewässerschutzzone B (Vollvacuumüberwachung) oder C liegen, durch das Erstellen der Doppelwandigkeit saniert werden. Die Mehrzahl dieser Tanks wird vermutlich ausser Betrieb gesetzt, da viele Hausbesitzer im Zuge einer Gesamtsanierung der Häuser Ihre Energieversorgung neu überlegen und effizienter auslegen wollen. Aus diesen Gründen stehen dann plötzlich eine Vielzahl von erdverlegten oder in Räumen eingebaute Tanks ungenutzt zur Verfügung, die statt mit Sand oder Kies aufgefüllt als Regenwasserspeicher umgenutzt werden könnten.
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